Präsentationen

8 wichtige Elemente und ein Tipp

Dein Chef braucht eine Präsentation und Du sollst sie nicht nur erstellen, sondern auch halten?

 

Präsentationen Erstellen geht am besten mit einer Struktur. Ich helfe Dir eine zu entwickeln, die Du immer und immer wieder anwenden kannst.

Präsentationen halten geht am besten mit viel Übung. Ich helfe Dir mit praktischen Tipps die Aufregung zu zügeln.

 

Struktur für Deine Präsentationen

Ich beginne immer damit, alle zum Thema passenden Informationen zu sammeln. Diese notiere ich mir auf einem Schmierzettel in Word oder OneNote. Habe ich alle Daten die ich brauche, erstelle ich eine erste Gliederung daraus. Optimiere und kürze bereits jetzt unwichtige bzw. überflüssige Informationen raus.

Fasse Dich kurz und beschränke Deine Gliederung auf die wichtigsten Stichpunkte. Beschäftige Dich intensiv mit diesen Stichpunkten und was der Sinn dahinter ist. So verinnerlichst Du gleich bei der Erstellung das Thema und dazugehörige Punkte.

Schaffe eine klare Struktur ab der ersten Folie, so dass sich Dein Publikum in den ersten 2 Folien an Deine Struktur „gewöhnen“ kann. Es wird sich so besser auf den Inhalt, folglich auf Deine Botschaft konzentrieren.

 

Programme

Heutzutage sind die meisten Programme zum Erstellen von Präsentationen untereinander kompatibel. So steht es Dir frei, in welchem Programm Du sie erstellst. Selbst Animationen, die es anfänglich in Keynote von Apple gab, sind nun Standard in anderen Programmen.

Ich persönlich erstelle Präsentationen tatsächlich am liebsten in Keynote.

 

Layout

Als nächstes wähle ich ein zum Thema passendes Layout. Ich nutze Vorlagen oder erstelle ein eigenes Layout, ganz wie es mein Kunde mag bzw. was zum Thema passt.

Du solltest beim Gestalten unbedingt die Themen berücksichtigen – schwierige Themen sind mit überladenen Präsentationen harter Tobak und Dein Publikum bleibt nicht bei Dir.

Farben und Schrift

Beschränke Dich auf 2-4 verschiedene Farben, die Du mit guten Kontrast verwendest. So sind Menschen mit Farbsehschwäche nicht benachteiligt und können Dir gut folgen.

Tipp: Ist Deine Präsentation in schwarz-weiß bzw. in Graustufen noch gut lesbar, hast Du alles richtig gemacht!

Die kleinste Schriftgröße (für Kopf- und Fußzeilen bzw. Seitenzahlen z.B.) sollte Größe 16 sein.

Animationen und Bilder

Text- und Grafikeinblendungen sowie Animationen für Folienübergänge solltest Du spar­sam verwenden. Das lenkt zu sehr vom Inhalt ab.

  • Nutze innerhalb einer Präsentation immer die gleichen Übergangsanimationen.
  • Lass lieber ganze Textabschnitte (wenn Du nicht ganz auf sie verzichten kannst) erscheinen, als einzelne Buchstaben oder Worte (das würde zu lange dauern).
  • Soundeffekte empfehle ich Dir nur dosiert einzubauen, die stören das Publikum schnell.

Bilder sollten Deine eigenen oder frei von Lizenzen sein oder Du holst Dir die Genehmigung vom Urheber. Es gibt diverse Seiten, auf denen Du Dir Bilder kostenlos und frei von Lizenzen runterladen kannst – Canva und Pixabay sind meine beiden Favoriten.

Zahlen und Daten lassen sich für unser Auge am besten in Diagrammen wahrnehmen und verarbeiten, daher solltest Du es vermeiden stumpfe Tabellen zu verwenden.

Zur Präsentation Deiner Präsentationen

 

Unsicherheiten geschickt kaschieren

Ich suche mir immer 3 Punkt im Raum mitten zwischen meinen Zuschauern, einen im linken Drittel, einen in der Mitte und einen weiteren Punkt im linken Zuschauerbereich – natürlich abhängig von der Größe der Teilnehmer.

Präsent sein

Sei immer präsent und Deinem Publikum zu. Rede frei und löse Deinen Blick öfter von den Folien.

Schau immer wieder zu einem Deiner gewählten Punkte und deine Zuschauer werden Dir mit Begeisterung zu hören, sie werden sich angesprochen fühlen.

Das Gefühl direkt vor Publikum angesprochen zu werden mögen die Wenigsten, daher die 3 Punkte, so haben Deine Zuschauer den Eindruck, Du redest mit allen und nicht nur mit einem Einzelnen.

Einbeziehen der Zuschauer

Nutze geschlossene Fragen, die Dein Publikum mittels Handzeichen beantworten kann. Beantworte selbst die Frage mit Handzeichen und animiere so die Ersten ebenfalls zu antworten. Beziehe Dein Publikum mit ein und aktiviere sie, das hat einen guten Einfluss auf Dich und den Fluss deiner Präsentation.

Verliere Dich nicht in Details und bleibe immer Deiner Struktur treu.

Idealerweise hast Du einen Kollegen/ Freund im Publikum, der Dir ein Zeichen gibt, wenn Du Dich doch in einem Detail verlierst.

Ein abschließender Tipp:

 

10 – 20 – 30 Regel für Deine Präsentationen ein Muss!

Der Beste Leitfaden rund um das Thema Präsentationen.

10 Folien sollten Deine Präsentationen maximal haben,

20 Minuten sollte das Halten dauern und Schriftgröße

30 sollte das Minimum sein.

Halte diese Regel im Hinterkopf und Du wirst mit jeder Präsentation besser, schneller und routinierter.

Mein Fazit

Präsentationen sind eine erstklassige Möglichkeit in fast allen Bereichen zu zeigen und zu erklären. Das können Produktvorstellungen sein, Kennzahlen, Berichte die vor Gremien gehalten werden müssen, oder auch die schönsten Momente des letzten Urlaubs. Ganz egal, was Du präsentieren möchtest, es ist immer eine Frage der Übung.

Hast Du mal keine Zeit und Dein Chef möchte unbedingt eine Präsentation, melde Dich gern. Ich helfe Dir bei der Erstellung!